Klassifizierungshierarchie von Kein Tabu mehr: Machen jetzt alle Therapie? - ntv.de

  1. Psychiatrische Störungen: Dies ist der Oberbegriff für alle Störungen, die mit Gedanken, Stimmungen oder Verhaltensweisen in Verbindung stehen und einen klinischen Einfluss haben. Beispiele hierfür sind Depressionen, Angststörungen und Schizophrenie.

  2. Stimmungsstörungen: Dazu gehören Störungen wie Depressionen, manische Störungen (Hysterie) und bipolare Störungen. Diese Störungen sind durch Veränderungen der Stimmung gekennzeichnet, die sich auf das Denken, Fühlen und Verhalten einer Person auswirken können.

  3. Angスト- und Angststörungen: Dazu gehören Phobien, Panikstörungen, Zwangsstörungen und posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS). Diese Störungen sind durch anhaltende Ängste oder Sorgen gekennzeichnet, die das Leben einer Person beeinträchtigen können.

  4. Psychotische Störungen: Dazu gehört Schizophrenie, in der die Person Realität und Fantasie nicht mehr unterscheiden kann. Auch Paranoide Störungen und Schizoaffektive Störungen fallen hierunter.

  5. Verhaltens- und Impulsstörungen: Hierzu gehören Störungen wie Impulsdiscontrolle Störung (ADHS), Suchterkrankungen, Pathologische Glücksspiele und Zwangsstörungen. Diese Störungen sind durch wiederkehrende Verhaltensweisen gekennzeichnet, die negative Folgen haben können.

  6. Emotionale Störungen: Dazu gehören Stimmungen wie Depressionen, Angstzustände und bipolare Störungen. Auch Störungen wie Borderline-Persönlichkeitsstörung und narzisstische Persönlichkeitsstörung fallen hierunter.

  7. Kognitive Störungen: Dazu gehören Demenz, kognitiver Niedrigstil und leichte kognitive Beeinträchtigung. Diese Störungen betreffen die Denkfähigkeiten einer Person, einschließlich Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Problemlösungsfähigkeit.

Diese Hierarchie bietet einen Rahmen für die Klassifizierung psychischer Störungen, aber es ist wichtig zu beachten, dass einige Störungen sich überschneiden können und mehrere Kategorien erfüllen können. Die Diagnose erfolgt immer durch eine qualifizierte Fachkraft auf der Grundlage spezifischer Kriterien und Symptome, die im Kontext des individuellen Verhaltens einer Person bewertet werden.


2025-12-09